Vom Netzwerk zum Institut

Mit dem Technologienetzwerk „Effiziente Produktionstechnik“ (EffPro) wurde 2017 eine Einrichtung an der Hochschule Kempten geschaffen, die den Technologien und Innovationen im Bereich des Maschinenbaus sowie der produktions- bzw. fertigungstechnischen Industrie nachhaltig Rechnung trägt. Nun ist der nächste große Schritt erfolgt – aus dem etablierten Netzwerk ist das neue Institut für Effiziente Produktionstechnik (EffProTec) hervorgegangen. Gefördert wird EffPro durch die den Europäischen Fond für regionale Entwicklung der Europäischen Union und durch das EFRE-Bayern. Träger sind die Hochschule Kempten sowie das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Das Team von EffProTec hat es sich zur Aufgabe gemacht wissenschaftliche Forschung und praxisnahe Problemstellungen innerhalb der Produktionstechnik zu verbinden. Unter der organisatorischen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Donhauser arbeiten Professorinnen und Professoren der unterschiedlichen Maschinenbaudisziplinen sowie wissenschaftliche Mitarbeitende und Studierende intensiv mit Industriepartnern zusammen. Ziele sind die Verbesserung von Fertigungsverfahren, eine Optimierung der Produktionstechnologien sowie eine Anpassung der jeweiligen Produkte an marktpolitische Anforderungen. Mit der Gründung des Instituts baut die Hochschule Kempten die Forschungsarbeit in der Produktionstechnik weiter aus und knüpft damit an die bisherigen Erfolge in diesem Bereich an.

Die Gründungszeremonie fand am Donnerstag, den 17. Juni im Rahmen des virtuellen EffPro-Technologietages 2021 statt – Hochschulpräsident Prof. Dr. Wolfgang Hauke und Prof. Donhauser konnten dabei Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst und MdL sowie Christine Völzow, Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft, online begrüßen. Diese zeigten sich in ihren Grußworten an das anwesende und virtuelle Publikum sehr beeindruckt von der Innovationskraft und Zukunftsorientierung der Arbeit von EffPro.

Ab 14 Uhr beleuchten Fachvorträge inklusive anschließender Diskussionen die verschiedenen Themenfelder der Produktions- und Fertigungstechnik, wie zum Beispiel Robotik, Digitale Bildverarbeitung und quantitative Bildanalyse, Optikdesign und optische Systemanalyse sowie Digitalisierung in der Stanz-Biege-Technik.

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