EffPro Technologietag am 28.03.2019

Rund 100 Vertreter namhafter Maschinenbauunternehmen aus dem gesamten Allgäu fanden sich gemeinsam mit Vertretern des Bayerischen Wissenschaftsministeriums sowie der Regierung von Schwaben am Donnerstag zum ersten Technologietag des „Technologienetzwerks Effiziente Produktionstechnik (EffPro)“ an der Hochschule Kempten ein. Im Rahmen der Fachtagung wurde auch die neue Maschinenhalle der Fakultät Maschinenbau eingeweiht, die das Labor für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen sowie das Zwick / Roell Labor für Werkstofftechnik und Betriebsfestigkeit beherbergt.

Unter dem Dach des Forschungsschwerpunktes „Fertigungs- und Automatisierungstechnik“ wurde im Jahr 2017 mit dem Technologienetzwerk „Effiziente Produktionstechnik“ (EffPro) eine Einrichtung an der Hochschule Kempten geschaffen, die den Technologien und Innovationen im Bereich des Maschinenbaus sowie der produktions- bzw. fertigungstechnischen Industrie nachhaltig Rechnung trägt. Das Projekt wird durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung gefördert.

Unter der organisatorischen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Donhauser und Prof. Dr.-Ing. Dierk Hartmann arbeiten derzeit zehn weitere Professoren der unterschiedlichen Maschinenbaudisziplinen intensiv mit kleinen und mittleren Firmen sowie Industrieunternehmen zusammen. Ziele sind die Verbesserung von Fertigungsverfahren, eine Optimierung der Produktionstechnologien sowie eine Anpassung der jeweiligen Produkte an marktpolitische Anforderungen. Dies geschieht insbesondere im Hinblick auf Kernfragen wie Wettbewerbsvorteile, Kostensenkung, Energieeffizienz bei der Herstellung oder Ressourcenminimierung. Bei dem Zusammenwirken verschiedenster Unternehmensbereiche sowie dem Zusammenführen der Erfahrung von Industriepartnern unterschiedlicher Ausrichtungen werden so neue, innovative Ideen generiert – Vernetzte Vielfalt par excellence. Unter diesem Motto stand auch die Fachtagung, in deren Verlauf spannende Vorträge aus den verschiedenen Themenfeldern der Produktions- und Fertigungstechnik beleuchtet wurden.

Voraussetzung für die Realisierung industrieller Projekte und interdisziplinärer Kooperationen sind nicht zuletzt moderne und bestausgestattete Labore. Die anwesenden Firmenvertreter konnten sich von den Laboreinrichtungen der Hochschule persönlich überzeugen. Im Zuge dessen wurde unter Anwesenheit des neuen Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Wolfgang Hauke die neue Maschinenhalle eingeweiht. Auf dem südlichen Campus entstand ab Ende 2016, im Anschluss an die vorhandene Dr.-Hans-Liebherr-Halle, ein rund 450 m² großes neues Gebäude. Es beherbergt das Zwick / Roell Labor für Werkstofftechnik und Betriebsfestigkeit unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dierk Hartmann sowie das Labor für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Donhauser. Forschung und Lehre gehen in diesen Einrichtungen, die mit neuesten Maschinen kooperierender Partnerunternehmen ausgestattet sind, einher. Für die rund 1.800 Studierenden der Fakultät Maschinenbau wird so eine praxisorientierte Ausbildung an modernen Anlagen und in angemessenen Gruppengrößen gewährleistet. Die Baukosten für die Halle beliefen sich auf rund 1 Million Euro.

Fotos: v. l. n. r.: Prof. Dr.-Ing. Dierk Hartmann, Leiter des Zwick / Roell Labors für Werkstofftechnik und Betriebsfestigkeit, Hochschulpräsident Prof. Dr. Wolfgang Hauke sowie Prof. Dr.-Ing. Christian Donhauser, Leiter des Technologienetzwerks „Effiziente Produktionstechnik“ und des Labors für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen in der neuen Maschinenhalle der Fakultät Maschinenbau. Bildnachweis: Hochschule Kempten

Quelle: https://www.hs-kempten.de/home/news-details/article/4699technolo.html